Schokoladenaufstrich

Es gibt nichts, dass man nicht auch selbst machen kann. Schön aber, wenn manche Rezepte so herrlich unkompliziert sind und dazu noch so umwerfend schmecken. Und wenn man dann damit auch noch die Umwelt ein bisschen unterstützt.. also dann kann man da ja echt nichts mehr dagegen sagen.

 

 

SCHOGGIAUFSTRICH (vegan)

 

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Zutaten:

  • 40g Cashewnüsse, ungesalzen
  • 40g Datteln
  • 1 EL Kokosöl
  • Kakaopulver

 

Datteln und Cashewnüsse etwa 30-60 Minuten in Wasser einweichen (je nachdem wie leistungsstark euer Mixer ist).

Datteln, Cashewnüsse (mit etwas Einweichrestwasser) im Mixer zu einer festen Masse mixen und Kokosöl und Kakaopulver (Menge je nach Gusto) unterrühren.

 

 

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Ich kann allerdings beim besten Willen nicht sagen, wie lange sich so ein Gläschen hält, da jede Portion, die ich bis anhin hergestellt habe, innert Kürze weggeputzt war. Ich denke euch wird es ähnlich gehen.

 

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Und inwiefern unterstütze ich damit die Umwelt?

Alle Zutaten sind aus biologischem Anbau (können, müssen aber nicht). Das Kakaopulver aus fairem Handel. Soweit so gut. Das wichtigste ist aber, dass dieser Schokoaufstrich ganz ohne Palmöl auskommt – und davon gibt es im Handel nicht viele. Ja, das Einkaufen ist mittlerweile ganz schön kompliziert, wenn man auf alles achten möchte. Und Palmöl ist in jedem zweiten Produkt drin, da es ein sehr ertragreiches und das billigste Pflanzenöl ist. Dieses ist zudem nicht nur in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, sondern auch in Kosmetikartikeln, Waschmitteln oder Kerzen. Es ist zum Heulen.

 

Ich möchte nicht die Moralkeule schwingen, aber ich finde je mehr Leute Bescheid wissen, umso besser. Und schlussendlich soll jeder für sich selbst entscheiden, was er unterstützen mag und was nicht.

 

Palmöl zu umgehen ist schwierig, aber es gibt oftmals Alternativen. Warum aber ist Palmöl so schlecht? Palmöl zerstört die Regenwälder. Um die vielen Ölpalmenplantagen anzubauen, werden erst riesige Flächen Regenwald (illegal) gerodet und verbrannt, und dies praktisch rund um die Uhr. Damit gelangen Umengen von CO2-Abgasen in die Luft (und es ist ja jetzt nicht so, dass es unserer Erde wahnsinnig gut ginge) und der Lebensraum vieler Tiere, aber auch Menschen, welche vertrieben werden, geht verloren. Es gibt diverse haarsträubende Dokumentationen über dieses Thema und ihr findet auch viele Hinweise und Informationen im Netz, falls ihr mehr darüber wissen wollt.

 

 

 

 

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Ein Kommentar

  • Desiree 20. Juli 2016   Reply

    Wooow, ha dini Site grad entdeckt und find se super 🙂 Super Rezäpt und angeri Biträg. Lg Desi