DIY Bilderrahmen
Unsere 3D-Neon-Bilder kriegen ein stilvolles und selbstgebautes Update aus Holz mit diesen Schattenfugenrahmen.
Noch nie davon gehört? Schattenfugenrahmen? Ging uns genauso, aber wir sind zufällig darüber gestolpert und wussten sofort, das passt perfekt zu unseren Neonbildern.
Beim Schattenfugenrahmen entsteht ein kleiner Abstand zwischen Bild und Rahmen. Dieser Freiraum erzeugt einen schwebenden Effekt, als würde das Bild frei im Rahmen stehen. Um diesen Effekt noch stärker zu betonen, haben wir zusätzlich eine Mini-Lichterkette integriert. Das ist natürlich optional, verleiht dem Bild aber einen zusätzlichen Glow.
Besonders Lieblingsmotive kommen in diesem Rahmen so richtig zur Geltung, denn der Rahmen lässt sich individuell auf jedes Leinwandbild anpassen. Die Umsetzung ist eher etwas für geübte Bastler*innen, aber mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung schafft ihr es garantiert.
Alles, was ihr für dieses DIY braucht, sind diese Produkte:
- Bild/Leinwand (unsere misst 24x30cm)
- 2 Rechteckleisten Buche, 10x30x200cm
- 4 Schraubzwingen
- 4 Eckspanner Fixierhilfe
- Säge inkl. Gehrungsschneidelade (oder Gehrungssäge*)
- Schleifpapier
- Bleistift
- Gliedermassstab oder Lineal
- Holzleim
Optional:
- Akkubohrer mit 3mm und 10mm Holzbohraufsatz, vier kurze Universalschrauben (2.5 x 16mm) sowie den entsprechenden Schraubenaufsatz am Bohrer
- Mini-Lichterkette und Klebeband
*Hinweis: Mit einer Gehrungssäge werden die Schnittkanten deutlich präziser und der Zuschnitt geht ganz schnell. Bei einer Handsäge muss dafür besonders sauber gearbeitet werden und das manuelle Sägen dauert entsprechend länger.
Anleitung für DIY Schattenfugenrahmen
1. Auf die Längsseite einer Rechteckleiste Holzleim auftragen…
2. …und die zweite Leiste ansetzen, so dass beide zusammen eine L- bzw. Eckleiste bilden.
3. Anschliessend die Leisten mit den Schraubzwingen fixieren, überschüssigen Leim abwischen und gut trocknen lassen.
4. Die erste Kante im 45°-Winkel zusägen. Darauf achten, dass die lange Seite der Leiste nach innen zeigt. Diese wird durch den Winkel kürzer
Hinweis: Mit einer Gehrungssäge geht dieser Schritt schneller und sauberer. Bei der Handsäge deshalb unbedingt exakt arbeiten, damit der Rahmen später genau zusammenpasst.
5. Nun das gewünschte Bild bzw. Leinwand ausmessen und 1.5 bis 2cm zur Innenkante hinzurechnen.
Tipp: Immer die innere, kurze Seite der Eckleiste markieren!
6. Anschliessend die Leiste an der markierten Stelle erneut in einem 45°-Winkel zuschneiden. Daraus entsteht das erste Rahmensegment.
7. Nun die restlichen drei Seitenstücke genauso zusägen.
Tipp: Wenn ihr bereits eine horizontale und vertikale Leiste fertig habt, haltet diese aneinander und zeichnet die Schnittkanten direkt ab, so passen sie später millimetergenau.
8. Nach dem Aussägen sämtliche Schnittkanten mit Schleifpapier gründlich glattgeschliffen.
9. Nun wird der Rahmen zusammengesetzt. Dazu Holzleim auf die Gehrungsschnitte geben und alle vier Leisten zu einem Rahmen zusammensetzen. Die Ecken anschliessend mit Eckspannern fixieren, bis der Leim trocken ist.
Wichtig: Der Rahmen muss dabei flach und im rechten Winkel liegen.
10. Nach dem Trocknen die Eckspanner entfernen und nochmals sämtliche Kanten und Ecken glattschleifen.
11. Wer mag, bringt die Mini-Lichterkette an der inneren Rahmenkante mit etwas Klebeband an.
12. Zum Abschluss die Leinwand in den Rahmen legen und befestigen: entweder von hinten durch den Rahmen in die Leinwand bohren und verschrauben oder ihr klebt sie mit Holzleim an den Rahmen, wenn es dauerhaft bleiben soll.
Dieser Beitrag entstand aufgrund der Partnerschaft mit Jumbo. Regelmässig kreieren wir für euch Schönes für Zuhause, für eure Gärten, Balkone und Terrassen, für Geschenke und Mitbringsel, für den Sommer, den Herbst, den Winter, den Frühling, für alle Feiertage und alles zwischendurch.









































