Ein gutes Raumklima – Hilfe gegen Allergien und Pollen

Ein gutes Raumklima herrscht es ja in vielerlei Hinsicht. Wenn man es sich schön einrichtet. Wenn man es mit den anwesenden Personen gut hat. Aber auch wenn die Luftqualität stimmt. Und es nicht in den Augen brennt.

 

Seit einer Weile haben wir den Luftreiniger Dyson Pure Hot+Cool Zuhause. Das ist ein Luftreiniger, der gleichzeitig auch die Luft wärmen oder auch kühlen kann. Aber ich möchte den Fokus hier erstmal auf das Thema Luftreinigung setzen. Es ist Juni. Und da schwirren Pollen rum. Die kommen auch ins Haus rein.

 

Gemäss der World Allergy Organisation nimmt die Anzahl allergischer Erkrankungen zu und gerade in der Schweiz leiden viele Menschen unter einer Pollenallergie. Jeder Vierte.

Laufende Nasen, tränende Augen und man fühlt sich abgeschlagen. Wie eine Erkältung. Nur dass die Symptome in einer Woche immer noch da sind. Ich habe das Glück davon verschont zu sein, aber ich kenne viele viele Leute die zurzeit mit geröteten, beissenden Augen durch die Gegend schwirren und ich denke dann amigs „Hai, muss das mühsam sein.“

 

Der Heuschnupfen ist eine Fehlreaktion des Immunsystems. Dabei werden die Pollen als Feind angesehen und unnötigerweise via obgenannter Symptome bekämpft.

 

Es gibt ein paar Dinge, die die Symptome etwas eindämmen. Man sollte sich zu prekären Zeiten nicht draussen aufhalten, auch Lüften sollte man dann nicht. Die frische Wäsche draussen aufhängen ist auch keine gute Idee.

Dafür aber regelmässiges Staubsaugen und Staub wischen. Die Haare abends waschen, da sich Pollen auch in den Haaren festsetzen und die Kleidung, die man am Tag anhatte, nicht im Schlafzimmer lassen, da auch dort Pollen dran sind. Solche Sachen.

 

Genaueres weiss Prof. Dr. Derma Peter Schmid-Grendelmeier, Leiter des Allergologiezentrums der Universität Zürich zu dieser Thematik.

 

Dr. Schmid-Grendelmeier, ist es richtig, dass Pollenallergiker am Morgen stärkere Symptome haben als mittags oder abends und wenn ja, warum und vor allem welche?

Das ist meistens so, aber nicht immer, es kommt ein wenig darauf an was man macht. Dies hat damit zu tun, dass vor allem Gräserpollen am Morgen in hohen Mengen fliegen.

Bei den Bäumen variiert der Pollenflug stärker im Verlauf der Tageszeit, wenn sich allerdings jemand oft am Abend draussen aufhält, kann er natürlich auch dann Beschwerden haben.

 

Gibt es ein gehäuftes Auftreten von gewissen Pollenallergiekombinationen?

Nordbäume, also Birke, Erle und Hasel sind untereinander hochgradig kreuzreagierend. Ebenfalls zeigen Gräser mit Roggen oder Kräuterpollen wie Beifuss und Traubenkraut untereinander Kreuzreaktionen. Kräuterpollen sind Pollen, die gemischt bestäubt werden, teils durch Insekten, teils durch Wind. Daher spielen Kräuterpollen vor allem eine Rolle, wenn man sich in unmittelbarer Nähe davon befindet, beispielsweise wenn man direkt an einer Wiese oder einem Bahndamm wohnt, oder einen Blumenstrauss etwa aus Korbblütlern neben sich stehen hat. Auf grosse Distanzen lösen solche Kräuterpollen kaum Beschwerden aus.

 

Leiden denn viele Menschen unter diesen Pollenallergiekombinationen?

In der Schweiz leiden mind. 10% – 15% der Menschen mit Heuschnupfen. Am häufigsten sind Pollenallergiekombinationen bei Gräsern und Nordbäumen wie Birke, Erle und Hasel. Allergien auf Kräuterpollen wie Beifuss sind deutlich seltener. Bei vielen Betroffenen finden sich Allergien auf mehrere dieser Pollengruppen, isolierte Allergien auf Beifuss etwa finden sich nur selten. Die meisten Menschen sind auf Gräser und Kräuter oder seltener auch auf Bäume und Kräuter allergisch.

 

Sind Menschen die auf Innenraumallergene (Milben, Hausstaub..) reagieren häufiger auch Pollenallergiker? 

Ein grosser Teil der Menschen mit Heuschnupfen reagieren auf beides, es gibt aber auch viele Pollenallergiker, die nicht auf Milben reagieren oder Leute, die isoliert nur auf Milben reagieren. Es tritt also gehäuft zusammen auf, aber man kann keine direkte Korrelation feststellen zwischen Pollenallergikern und Innenraumallergikern. Ein Atopiker ist jemand, der dazu neigt Allergien auf Pollen zu entwickeln, aber auch vermehrt auf Milben, Haustiere oder Nahrungsmittel. Pollenallergien sind häufiger als Innenraumallergien. Gut die Hälfte der Pollenallergiker hat oftmals auch noch andere Allergien mit Milben und Tieren. Andererseits reagieren ungefähr 60-70% der Milbenallergiker auch auf Pollen, aber dies ist nur meine persönliche Einschätzung.

 

 

Soviel dazu. Vom Experten.

Neben den Pollen sind Hausstaubmilben der häufigste Grund für Haushaltsallergien. Das Thema hatten wir ja schon mal.

Damit man wenigstens drinnen ganz grundsätzlich seine Ruhe hat, ist ein Luftreiniger Gold wert.

 

Der Dyson Pure Hot+Cool wird vom Schweizer Allergiezentrum empfohlen, da er 99,95 % der Partikel aus der Luft filtert und dezent gereinigte Luft ausbläst, währenddem man sich Zuhause im sicheren, luftsauberen Raum aufhält. Und durch sein hübsches Design stört er auch das ästhetische Raumklima nicht.

 

Dyson Pure Hot and Cool Luftreiniger

 

 

In der Stadt sind die Partikel aus Verkehr zum Beispiel sicher mehr ein Problem, aber eigentlich dachte ich ja, dass man in der Stadt sicherer vor Pollen ist. Interessanterweise sind die Pollen in der Stadt aber aggressiver als auf dem Land und Stadtmenschen anfälliger, sagt Prof. Dr. Derma Peter Schmid-Grendelmeier. Dies, weil Landkinder mehr in Kontakt mit „gesundem Dreck“ kämen, was das Immunsystem stimuliere und die Tendenz, eine Allergie zu entwickeln, deshalb abnimmt. Das macht in meinen Augen Sinn.

 

„Ein weiterer Grund“, sagt er, „dass die Pollen in der Stadt aggressiver sein können, sind die Schadstoffe, die beispielsweise beim motorisierten Strassenverkehr entstehen. Eine Birke in der Stadt hat weniger Platz, weniger Wasser, und ist, klischeehaft ausgedrückt, dadurch gestresster als eine Birke auf dem Land, und produziert deshalb mehr von dem allergieauslösenden Eiweiss in den Pollen.“

 

Gestresste Birken.

Ich werde gelegentlich mal die eine oder andere umarmen.

 

 

Dyson Pure Hot and Cool Luftreiniger

 

 

Nun gut. Ist man Allergiker, braucht man saubere Luft. Das bringt mich nun zum Gerät.

Praktisch am Dyson Pure Hot+Cool ist, dass er sich ganz einfach bedienen lässt. Es gibt erstens eine Fernbedienung und zweitens eine App mit welcher man sich via W-Lan direkt mit dem Gerät verbinden kann. In Echtzeit liefert diese dann alle wichtigen Informationen über die Luftqualität.

 

Mit der App ist das Gerät und dessen Bedienung ziemlich selbsterklärend.

 

 

Dyson Pure Hot + Cool Luftreiniger Test

 

 

Was kann der Luftreiniger Dyson Pure Hot+Cool konkret?

  • Der Dyson Pure Hot+Cool entfernt zuverlässig Schadstoffe, die nicht zu sehen sind. Pollen, Feinstaub, Staub, Schadstoffe aus Verkehr, Spraydosen, Lufterfrischern, Hautpartikel von Haustieren, Bakterien, Zigarettenrauch, Gasherde, Kerzen usw.
  • Auf dem LCD-Display zeigt die Gase und Schadstoffe an, die sich gerade in der Innenraumluft befinden.
  • Pro Sekunde werden mit der Air Multiplier-Technologie pro Sekunde 290 Liter Luft mit einem Luftstrom abgegeben. Die Stärke ist einstellbar.
  • Man kann wählen ob man einen fokussierten Luftstrom bevorzugt oder ob die Luft durch eine Drehbewegung im ganzen Raum verteilt werden soll.
  • Mit Hilfe von Luftventilen wird die Luft durch die Rückseite abgegeben und gleichzeitig wird die Luft gereinigt.
  • Der Luftreiniger überprüft laufend automatisch die Luftqualität und reagiert entsprechend.
  • Im Nachtmodus ist das Gerät besonders geräuscharm. Und das Display ist gedimmt. Ausserdem kann man einen Timer einstellen.
  • Auf dem Display ist ersichtlich wann der HEPA- und der Aktivkohlefilter ausgetauscht werden müssen. Die halten aber beide sehr lange.

 

Dyson Pure Hot + Cool Luftreiniger Test

 

 

Was die Symbole uns sagen wollen und welche Werte was bedeuten, das ist ebenfalls in der App ersichtlich. Die App ist eigentlich eine digitale Bedienungsanleitung, die gleichzeitig aufzeigt, wie das Raumklima gerade ist, ohne dass man via App wirklich aktiv werden müsste, denn der Dyson Pure Hot+Cool passt seine Arbeit automatisch dem Luftklima an.

 

Aber: Ich kann damit das Gerät von einem anderen Raum aus oder von unterwegs programmieren. Ich kann zum Beispiel ein wöchentliches Programm einrichten, so dass sich der Luftreiniger zu bestimmten Zeiten mit den gewünschten Einstellungen selbst einschaltet. Ich kann von der App aus die Intensität ändern, die Drehbewegung, ich kann auf Nachtmodus schalten oder einfach ein bisschen damit rumspielen. Und das sogar via Sprachsteuerung.

 

Durch die mittlerweile anderthalbjährige Kooperation mit Dyson, habe ich die Möglichkeit mich durch die Produktepalette zu testen und die Technologien näher kennenzulernen. Klar, es liegt in der Natur einer Zusammenarbeit, dass ich dafür bezahlt werde. Dennoch gilt für mich die journalistische Unabhängigkeit. Ich arbeite ausserdem nur mit einem Brand zusammen, wenn ich selbst von den Produkten überzeugt bin. Ich gebe zur Information technische Fakten wieder, schreibe aber ansonsten das was ich will und was ich denke. 

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