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Im Appenzell

  • Nadja Zimmermann
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Runterfahren und sich Gutes oder einfach Nichts tun. Das geht hier besonders gut.

Warum, das erzähle ich gleich. Vor dem Nichtstun habe ich hier aber erstmal einfach nur aufmerksam zugehört: Die Schweizer High-End-Kosmetikmarke Swissline präsentierte im eleganten Appenzeller Huus in Gonten ihre neueste Produktlinie – die 360° Skin Code Collection. Diese richtet sich speziell an reifere Haut. Sie stärkt die Hautbarriere, gleicht hormonbedingte Trockenheit aus und aktiviert die Zellkommunikation – für mehr Spannkraft, Ausstrahlung, Balance und Freude (am frischen Aussehen).

Zu den Produkten kann euch Steffi drüben auf Hey Pretty noch bisschen mehr im Detail erzählen. Ich war wie so oft und wie immer gern mit ihr zusammen da. Sie ist die Beautyexpertin. Ich habe einfach Freude daran, aber kein spezifisches Fachwissen. Benutze aber schon eine Weile ein paar ihrer Produkte und mag sie sehr. Die Konsistenz, den Duft und auch das Ergebnis. Ich bin zum Beispiel grosser Fan der Hydraholic Mask. Und ich freue mich nun darauf die neue Linie auszuprobieren

Eingeladen waren Journalistinnen und Content Creators. Der sehr sympathische Custódio d’Avó, Head of Product Development bei Swissline, führte uns authentisch und lebendig durch die Philosophie der neuen Linie. Seine Begeisterung steckt an. Man hörte ihm gern zu weil man spürt, dass er liebt, was er tut.

Drei Häuser, drei Welten

Nach der Präsentation schauten wir uns das Resort an. Das Appenzeller Huus vereint derzeit gleich drei Häuser, jedes mit eigener Atmosphäre und Preisklasse (weitere Häuser folgen).

  • Huus Bären (3★): Traditionell und herzig. Niedrige Decken, viel Holz, gemütlich und charmant. Mit eigenem kleinen Spa-Bereich nur für Gäste vom Löwen und Bären.
  • Huus Löwen (4★): Stilvoll, warm, mit Boutique-Charakter. Oben hats eine kleine Rooftop-Terrasse mit Jacuzzi. Stell ich mir nett vor mit einem Glas Champagner bei Sonnenuntergang.
  • Huus Quell (5★): Ganz neu eröffnet, sehr luxuriös, flauschigste Badetücher und Bademäntel und spezialisiert auf Longevity und Regeneration.

Alle drei Häuser sind unterirdisch miteinander verbunden, da ist gäbig wenns mal hudlet. Und man könnte auch im Badmäntelchen rüberhuschen.

Ich durfte im schönen Huus Quell schlafen und ehrlich: ich hätte ewig lange bleiben können. Das Zimmer ist sehr geschmackvoll eingerichtet und verfügt über ein ausgeklügeltes Lichtkonzept (cozy bis taghell). Die Bademäntel würkli flauschiger als Wolken, die Badetücher ein a-b-s-o-l-u-t-e-r Traum und alles riecht bisschen nach Holz und Liebe. Nur das WLAN kämpft sich mühsamst durch, aber ganz ehrlich, das bruuchsch au nöd.

Schön finde ich, bei allen Häusern wird auf regionale Materialien gesetzt. Also Holz und Naturstein aus der Umgebung, kurze Transportwege, viel Natur im Design. Das fühlt sich gut und richtig an.

Dinner & Sternennacht

Am Abend trafen wir uns alle zu einem fröhlichen Sharing-Menü-Dinner mit bunten Drinks und vielen Gesprächen. Und danach war als weiteren Programmpunkt ein Blick zum Himmel geplant. Das Universum, Planeten, Konstellationen, Lichtjahre. Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unseren Nachthimmel. Die Eselsbrücke wie wir uns die Planetenreihenfolge merken können (Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun). Weisch no? Früher war noch Pluto dabei, aber der zählt nicht mehr, er ist nur noch ein Zwergplanet. Hier wurde uns der Nachthimmel nicht vom Vater erklärt, sondern von Jos Kohn von astroevents. Und gerne hätten wir auch gesehen, was er uns erklärte. Aber wir sahen nichts. Es war bewölkt. Stattdessen bekamen wir alle einen echten Stern, mit Urkunde, und alle nach uns (also jeder hat jetzt seinen eigenen) benannt. Da oben ist jetzt also ein Stern, der meinen Namen trägt. Jesses, ich merks grad selber, die Skihüttenmusikreferenz. Aber egal. ICH HABE EINEN STERN. Ha!

Longevity, Spa & Swissline Facial

Am nächsten Morgen stand das Spa im Huus Quell im Fokus. Hier geht’s nicht nur um Wellness, der Schwerpunkt liegt hier auf Longevity. Lange Leben, ja, aber das möglichst vital und schwungvoll, das wäre das Ziel. Von Sauerstofftherapie über Kryo-Behandlungen bis zu Hautanalysen, all dies soll Körper und Geist in Einklang zu bringen. 

Für das Wohltu-Feeling durften wir während unseres Aufenthalts ein schönes und entspannendes Swissline Facial machen. Was ich sehr genoss. Danach saßen Steffi und ich noch lange oben im Dachpool und guckten auf die saftigen Appenzeller Hügel. Der Dampf über dem Wasser, die Ruhe, das Nichtstun, schon auch einfach chli schön alles.

Der Spa-Bereich „Quell“ ist allerdings primär für Gäste des Huus Quell vorgesehen. Wer in den anderen Häusern übernachtet, kann aber einen Day-Pass lösen.

Kulinarik & Frühstück

Fürs Abendessen am zweiten Tag waren Steffi und ich in der Löwenstube des Hotels Löwen. Die Küche arbeitet mit lokalen Produzenten, die Zutaten sind aus der Umgebung. Das Essen war wunderbarst.

Und dann: Frühstück. Kleine Etagères, hausgemachte Brote, kleine Schälchen mit Früchten, Butter, Käse, Konfitüren. Kein Buffet. Alles von der Karte. Frisch gemacht.

Warum man hierhin sollte

WEIL ES EINFACH GUT TUT. Weil wir uns so ganz grundsätzlich alle mehr Gutes tun sollten, oder? Weil Auszeiten wichtig sind. Weil es das Angebot hier für verschiedene Budgets gibt. Weil es hier ruhig ist. Weil es nicht weit weg ist (in Schweizer Distanzen gerechnet). Weil das Essen schmeckt. Weil das Personal unheimlich knuffig ist. Weil ein Glas Wein (oder ein Tee) an einem Kamin hier selfcare pur ist.

Preise – grober Richtwert:

  • Huus Bären (3★) ab ca. CHF 230.–/Nacht
  • Huus Löwen (4★) ab ca. CHF 250.–/Nacht
  • Huus Quell (5★) ab ca. CHF 450.–/Nacht

www.appenzellerhuus.ch


Wir wurden eingeladen. Kost und Logis wurden übernommen. Manche von Fotos sind von Swissline, danke dafür. Und danke auch OUÏ-E COMMUNICATIONS fürs Einfädeln.

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Nadja Zimmermann
Nadja Zimmermann

Nadja Zimmermann war 13 Jahre lang Produzentin, Redaktorin und Moderatorin bei Radio und Fernsehen. Sie ist dipl. psychologischer Mentalcoach, freie Autorin, Podcasterin, Partyveranstalterin, DJ und Verfasserin mehrerer erfolgreicher Kochbücher. Sie mag Musik, die man auch allein in der Küche tanzen kann, Farben wie Salbei und Creme und Geschichten, die man sich beim Essen weitererzählt.

Verwandte Themen
  • Appenzell
  • Hotel
  • Wellness

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