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Chräbeli

  • Nadja Zimmermann
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Selbstgemacht sind sie am besten. Und dabei sind sie nicht mal schwierig.

Ich bin immer tief beeindruckt von den Leuten, die in der Vorweihnachtszeit ihr Zuhause in eine schillernde Weihnachtsbäckerei verwandeln und im grossen Stil – vermutlich mit viel Weihnachtsmusik und etwas Mehl an den Bäckchen – eine eindrucksvolle Anzahl an selbstgemachten Weihnachtsguetzlivariationen produzieren und sie dann grosszügig säckchenweise verschenken. Eine Freundin von mir machte das immer und ich staunte stets über die Vielfalt und Kreativität. UND ÜBER IHRE GEDULD.

Ich schaffe knapp Lebkuchen (gerne auch mit selbstgemachtem Lebkuchengewürz) und vielleicht eine Sorte Guetzli on top. Dann mag ich nicht mehr. In diesem Jahr sind es Chräbeli. Sie sind ohnehin meine Lieblingsguetzli. Oder immerhin in den Top 3. Und sie sind einfach. Und die Kinder mögen sie auch. Tiptop also.

Wer noch nie Chräbeli gemacht hat: Es lohnt sich. Der Aufwand hält sich echt in Grenzen, es kann fast nichts schiefgehen und sie sind liebevoll selbst gemacht einfach besser – und vorallem weicher. Lasst sie einfach nur kurz auf dem Backblech abkühlen und legt sie dann halbwarm aufs Abkühlgitter, dann werden sie weniger hart. Auch wenn ihr sie in einem Plastikbeutel aufbewahrt, bleiben sie weich. Allerdings in der Guetzlidose auch – hier haben sie wiederum nur wenige Tage überlebt, weil wir sie gleich alle verputzt haben.

Chräbeli Rezept

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Chräbeli Rezept

Gericht Gebäck
Küche Klassiker
PortionenPortionen : 4 1 Blech (25 Stück)

Zutaten

  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Puderzucker
  • 1 EL Anissamen
  • 1 Bio-Zitrone nur Schale
  • 250 g Weissmehl
  • wenig Butter um das Blech zu bebuttern

Anleitungen

  • Anis in der Pfanne anrösten, vom Herd nehmen und die Zitronenzeste darunter mischen.
  • Eier, Salz und Puderzucker mit einem Handrührgerät so lange rühren, bis die Masse hell und ebenmässig ist. Anissamen darunter mischen, Mehl dazu sieben und alles zu einem Teig vermengen. Backblech grosszügig einbuttern.
  • Den Teig in Portionen von Hand zu fingerdicken Rollen rollen und in ca. 6 cm lange Stücke schneiden. Diese zweimal leicht schräg einschneiden und ein wenig biegen. Die Chräbeli auf das bebutterte Backblech legen und bei Zimmertemperatur mindestens 12 Stunden trocknen lassen – bis die Ränder weiss werden.
  • Chräbeli bei 140° (Ober-/Unterhitze) in der unteren Hälfte etwa 20 Minuten backen. Dabei die Ofentüre mit einer Holzkelle leicht geöffnet lassen.
  • Chräbeli kurz abkühlen und dann vorsichtig vom Blech lösen. Schliesslich auf dem Gitter vollständig auskühlen lassen.
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Nadja Zimmermann
Nadja Zimmermann

Nadja Zimmermann war 13 Jahre lang Produzentin, Redaktorin und Moderatorin bei Radio und Fernsehen. Sie ist dipl. psychologischer Mentalcoach, freie Autorin, Podcasterin, Partyveranstalterin, DJ und Verfasserin mehrerer erfolgreicher Kochbücher. Sie mag Musik, die man auch allein in der Küche tanzen kann, Farben wie Salbei und Creme und Geschichten, die man sich beim Essen weitererzählt.

Verwandte Themen
  • Advent
  • Gebäck
  • Süsses
  • Weihnachten
  • Winter

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2 Kommentare
  1. Nadine sagt:
    10. Dezember 2021 um 9:13 Uhr

    Super Rezept!! Die Kombination vom gerösteten Anis und der Zitrone – mega fein!
    Und was die Zubereitung extrem vereinfacht ist, dass man die ganzen Eier rein tut.

    Antworten
    1. Nadja Zimmermann Nadja Zimmermann sagt:
      11. Dezember 2021 um 20:26 Uhr

      Danke für die Rückmeldung, liebe Nadine. Ich freue mich sehr, dass dir das Rezept schmeckt. Herzlich, Nadja.

      Antworten

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