Ideen für den Znüni

Wer Kinder im schul- oder chindsgifähigem Alter hat, zerbricht sich diese Tage wieder den Kopf über die gute, alte Znünifrage. Was kommt ins Böxli?

 

Das Znünidilemma ist ja eher neu. In meiner Kindheit hat man sich – so schien mir – nicht so sehr mit dieser Frage beschäftigt. Ein Weggli tats bei mir meistens. Auch mal mit – OMG! – einem Schoggistängeli.

Nun, ich habe überlebt. Und ich habe keine Ahnung, was die anderen Kinder in meiner Klasse zum Znüni hatten. Ausser Daniela G. (* Name von der Redaktion geändert, im Fall). Die hatte in einem Plastiksäckli stets gerüstete und zurechtgestutzte Rüebli dabei. Das hat sich bei mir eingeprägt. Auch weil sie deshalb immer orange Finger hatte. Ich fand mein Weggli mit dem Schoggistängeli attraktiver. Aber heute würde ich meinen Kindern natürlich Rüebli mitgeben! Sie kennens nicht anders. Wie Daniela G.

 

 

Es gibt aber noch Alternativen zum Rüebli. Hier ist meine Znüniliste 2016. Bäämm!

 

 

DINKEL-FRUCHBRÖTCHEN

Die finde ich super. Ein Brötchen essen die meisten Kids. Aber erstens ist dieses selbstgemacht und zweitens packt ihr da einfach nur all die Früchte und Nüsse rein, die eure Kinder mögen. Ein Super-Energiespender. Und hier auch gleich das Rezept dazu.

 

 

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Dinkel-Fruchtbrötchen
Menüart Gebäck, Snack
Portionen
Zutaten
Menüart Gebäck, Snack
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Mehl mit Salz und Hefe vermischen. Wasser dazu geben und vermischen.
  2. Trockenfrüchte klein hacken und unter das Mehl mischen.
  3. Joghurt unterrühren und gut durchkneten.
  4. 1 Stunde zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  5. Den Teig nochmal durchkneten und vier mittelgrosse Brötchen (oder acht kleine) daraus formen.
  6. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 180° rund 20 Minuten backen.
Rezept Hinweise

Test: Auf die Brötchen klopfen. Klingen sie hohl, sind sie durch.

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Die süssen Helen Dardik Trinkflaschen da unten, sowie auch die sehr tolle „Bunny Lunchbag“ von Fabelab gibts Beides bei stadtlandkind.

 

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HAFERFLOCKEN-GUETZLI

Die sind auch lecker zum Kafi oder Tee. Wenn ich mal anfange, kann ich kaum mehr aufhören. Aber sie machen sich eben auch im Znünitäschli ganz wunderbar. Sie sind gesund und nahrhaft.

Das Rezept für diese Haferflocken-Guetzli findet ihr UNTER DIESEM LINK.

 

 

 

PIZZASCHNECKEN

Vielleicht sind noch ein paar Pizzaschnecken vom Apéro übrig? Dann unbedingt einpacken und dem Kind mitgeben. Kombiniert mit einem Gürkli. Oder auch einem Rüebli. Da täte sich auch Daniela G. freuen.

Zutaten:

  • 1 Pizzateig
  • Tomatenpüree oder einfacher Sugo
  • Mozzarella

 

Pizzateig mit Tomatenpüree bestreichen und mit Mozzarella belegen. Satt zusammenrollen und etwa 30 Minuten in den Tiefkühler legen (so lässt sich die Rolle anschliessend besser schneiden).

Die Pizzarolle in Scheiben schneiden und bei 200 Grad rund 12 Minuten backen.

 

Eine leckere Füllung ist auch: Pesto & Mozzarella.

 

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FRUCHTSALAT

Da meine grosse Tochter – und ja, da hab ich wohl Glück – den ganzen Tag nur Früchte essen würde (dafür sonst nichts anders, und lustigerweise ist das bei der Kleinen umgekehrt, bitte alles, nur keine Früchte.. hmpf!), ist das da ihr liebstes Znüni: Ein Fruchtsalat. Aber nur, wenn die Fruchtstücke gross geschnitten sind. Kein Saftmatsch.

Mit 3-4 verschiedenen Früchten habt ihr den am Morgen ganz fix zubereitet.

 

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ENERGY BITES

Ein Energiehäppchen sozusagen. Da laufen die Kinderlein nach der 10i-Pause so richtig zur Höchstform auf. Sie sind klein, süss, sie sättigen und ihr könnt sie mit allerlei gesunden Ingredienzen zupacken.

 

Hier ist eine ENERGY-BITE-REZEPTIDEE.

 

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GEFÜLLTES BROT

Eine Supersache auch für Kindergeburtstage und Ausflüge. Aber auch der Znünibeutel wehrt sich dagegen nicht. Wer kein Würstli drinhaben will, der nimmt einfach ein Rüebli (go, Daniela G., go!) oder ein Stück Zucchetti. Oder Peperoni. Oder ein Stück Hartkäse.

 

Hier findet ihr das REZEPT FÜR DIE GEFÜLLTEN BROTE.

 

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HOMEMADE RIEGEL

Ja, Riegel kann man an jeder Ecke kaufen. Aber macht man sie selbst, weiss man a) ganz genau was drin ist und b) ist man bei seiner Zusammenstellung völlig frei. Da kommt einfach rein, was man mag. Ja und auch Schoggistückli dürfen mal sein, du meine Güte. Und schwarze Schokolade, ja gar Rohkakaostücke, sind ja ohnehin gesund (und ein antioxidatives Superpaket!).

Und hier ist das REZEPT FÜR DIESE RIEGEL.

 

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Und wenn das alles nix ist, dann tun es auch einfach die da.

 

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