Crema Catalana. Die spanische Schwester der Crème brûlée.
Die Crema Catalana gehört zu den beliebtesten Desserts Spaniens. Die beiden Klassiker sind sich zwar ähnlich, unterscheiden sich aber in der Zubereitung und bei einzelnen Zutaten. Während die Crème brûlée meist mit Rahm zubereitet wird und im Wasserbad gart, wird die Crema Catalana traditionell mit Milch gekocht und mit Maisstärke leicht gebunden.
Was beide gemeinsam haben? Diese herrlich knusprige Karamellschicht, die beim ersten Löffel so schön knackt und das cremige Dessert darunter freigibt. Allein dafür lohnt sich das Rezept schon.
Wer mag, kann die Crema Catalana übrigens auch mal mit frischen Heidelbeeren servieren. Die leichte Säure der Beeren harmoniert hervorragend mit der süssen Vanillecreme und bringt eine fruchtige Frische ins Dessert.
Und da bei einer Crema Catalana einige Eiweisse übrig bleiben, wäre es schade, diese wegzuwerfen. Daraus lassen sich ganz unkompliziert noch viele weitere Köstlichkeiten zaubern: ein schnelles Eiweissomelett, knusprige Meringues, eine Pavlova oder sogar feine Macarons. Ich mache meistens ein Omelett.
Was die Crema Catalana so toll macht
Crema Catalana gehört zu den bekanntesten spanischen Desserts und begeistert mit ihrer Kombination aus seidiger Vanillecreme und knuspriger Karamellkruste. Sie lässt sich gut vorbereiten und ist deshalb das perfekte Dessert für Gäste oder besondere Anlässe. Denn: darauf freuen sich alle.
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Crema Catalana Rezept
Crema Catalana
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Zutaten
- 3 dl Milch
- 2 dl Vollrahm
- 1 TL Vanillepaste
- 1 Stk. (mit Sparschäler) abgeschälte Schale einer Bio-Zitrone
- 5 Eigelb
- 50 g Zucker
- 2 EL Maisstärke
- 6-8 EL Zucker zum Caramellisieren
Anleitungen
- Milch, Rahm, Vanille und die Zitronenschale aufkochen, vom Herd nehmen, zudecken und 15 Minuten ziehen lassen. Anschliessend Zitronenschale entfernen.
- Eigelbe mit Zucker und Maisstärke mit einem Schwingbesen cremig rühren. Eimischung langsam und unter ständigem Rühren zur Milchrahmmischung in die Pfanne geben und solange köcheln lassen, bis sie etwas eindickt. Aber sie darf nicht kochen! Die Creme anschliessend in die Förmchen giessen und mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) kühl stellen.
- 1-2 EL Zucker über die Creme rieseln und mit einem Bunsenbrenner caramellisieren. Oder im Ofen bei 250° auf oberster Stufe etwa 5 Minuten caramellisieren.
Notizen
- Etwas leichter: Wer die Crema Catalana etwas leichter machen möchte, ersetzt den Vollrahm ganz oder teilweise durch Milch. Die Creme wird dadurch etwas weniger üppig, bleibt aber noch immer recht cremig.
- Fruchtige Variante: Frische Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren passen gut dazu und bringen eine feine Säure ins Dessert und machen es in meinem Empfinden etwas leichter und frischer.
- Noch mehr Aroma: Statt Zitronenschale könnt ihr auch Orangenschale verwenden oder die Creme mit einer Prise Zimt verfeinern, ganz klassisch spanisch.
- Zum Vorbereiten: Die Crema Catalana lässt sich easy einen Tag im Voraus zubereiten. Den Zucker aber erst kurz vor dem Servieren karamellisieren, damit die Kruste schön knusprig bleibt.
- Übriges Eiweiss: Daraus lassen sich Meringues, Pavlova, Financiers (französische Mandelküchlein), Kokosmakronen oder ein schnelles Eiweissomelett zubereiten.











