Federkohlchips

Federkohlchips sind einer meiner Lieblingssnacks.

Der Winter mag ja nett sein mit dem ganzen Schnee und der erst gerade eben dagewesenen Adventszeit und Weihnachten und dem Lametta und Neujahr und Skifahren und den Schneemännern und Schneeballschlachten. Ausser es regnet die ganze Zeit. Oder windet das Dach vom Haus.

Aber dafür ist der Winter gemüseanbautechnisch nicht gerade sehr vitaminfreundlich. Zumindest in unseren Breitengraden. Und im stetigen Bemühen um saisonale und lokale Errungenschaften, muss ich mir die Vitamine halt irgendwie zusammensuchen.

 

Federkohl scheint mir daher ideal. Federkohl wächst dann, wenn es kalt ist. Und dann ganz besonders. Man kann den zwar mittlerweile auch das ganze Jahr über kaufen, aber richtig aromatisch wird er erst nach dem ersten Frost. Im Gegensatz zu mir, mag das der Federkohl und fühlt sich pudelwohl, wenn es draussen arschkalt ist. Dann entfaltet er sich am besten. Und wird etwas süsslicher.

 

Federkohl zählt zu den GESÜNDESTEN GEMÜSE DIE ES AUF DER GANZEN WELT GIBT! Heissts. Ein Antioxidantien-Paket per excellence, voller Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe.

Antioxidantien sind wichtig, da sie unsere Zellen schützen, wenn sie von freien Radikalen wie Umwelteinflüssen angegriffen werden. Diese Zellen stark und buschper zu halten, hilft uns beim generellen Gesundbleiben.

Ich mag den Federkohl in Smoothies. Als Pesto. Oder ganz unspektakulär als Chips.

 

 

Federkohl-Chips Anleitung

  • Federkohl waschen, zerkleinern und trocknen
  • Federkohl in einer Schüssel mit wenig (!) Olivenöl vermischen
  • Federkohl auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gut verteilen
  • Bei 100° rund 1 Stunde trocknen/backen
  • Mit Fleur de Sel bestreuen

 

 

Federkohlchips