Chicorée mit Dip

Obschon kein Chicorée-Fan ist das Gemüse mit seinen Bitterstoffen einfach so dermassen gesund, dass ich halt eben immer wieder mal nach Wegen suche, die für mich vertretbar sind.

 

Es gibt nicht viele Möglichkeiten, wie ich Chicorée runter bringe, aber das Clubsandwich von letzter Woche ist eine davon und diese hier geht definitiv auch.

Meine Chicorée-Aversion stammt aus der Kindheit, da wurde der Chicorée in besorgniserregender Häufigkeit ungefragt und klammheimlich in verschiedenste Salate geschnippelt und der bittere Geschmack und ich, wir wurden nie wirklich warm miteinander. Aber man soll sich gegenseitig ja auch Chancen geben und so habe ich den Chicorée an der Hand genommen, wir haben lange darüber gesprochen, bei einem Glas Wein, wir haben gestritten, geweint, diskutiert, wieder gestritten, uns dann endlich aussprechen können und dann umarmt.

Jetzt ist alles wieder gut.

 

 

Dip2

 

 

Wann würde man dies essen? Zum Apéro sicher, ja. Aber es kann auch Bestandteil eines einfachen Abendessens sein, begleitet von Brot und Käse und Aufschnitt, öpis chalts, wie wir so schön sagen. Und kalt ist das ja auch.

 

 

Dip, Apéro, Chicorée

 

 

 

 

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Chicorée mit Dip Rezept
Anleitungen
  1. Peperoni halbieren, entkernen und im Ofen bei rund 200° 10 Minuten backen, bis sich die Haut löst.
  2. Peperoni abkühlen lassen, schälen und mit den Trauben in den Mixer geben. Fetakäse und Olivenöl einrühren und kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
  3. Lauchzwiebel in kleine Ringe schneiden. Pekannüsse grob hacken. Beides über den Dip geben.
Rezept Hinweise
  • Tipp: Gleich ein ganzes Bleck Peperoni zubereiten und den Rest in Olivenöl einlegen und zu einem späteren Zeitpunkt verwenden.
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