10 Rezepte für den Alltag

So. Das sind meine liebsten 10 Alltagsgerichte des letzten Jahres.

 

1. Hörnliauflauf

 

So ein Hörnliauflauf ist eine prima Sache. Er ist schnell zubereitet, lässt sich auch wunderbar ein paar Stunden zuvor vorbereiten, brutzelt im Ofen in Ruhe vor sich hin und er fungiert auch als Resteverwerter. Im Grunde sind das einfach ein paar Nudeln, ein paar Gemüseresten und Käse. Dazu ein Guss, je nach Geschmack, und das wars auch schon. So wird er jedesmal ein bisschen anders und wird nie langweilig.

 

Hörnliauflauf

 

 

 

2. Pastetli

Als Kind hatten wir die ständig. Pastetli hier, Pastetli da. Und irgendwann gerieten sie in Vergessenheit. Pastetli sind kein Trendfood, kein Superfood, Blätterteig an sich ist ja auch nicht gerade das Nonplus-Ultra gemäss der aktuellen, vielfältigen Ernährungsphilosophien und doch sind sie eben chaibe fein.

Hier habe ich Pouletgeschnetzeltes mit Champignons und Erbsen angebraten und mit etwas Rahm und Estragon verfeinert. Dazu gabs Butter-Rüebli mit Petersilie. Kein sehr leichtes Gericht, ja. Aber es hat total viel Gemüse drin. Im Fall.

 

Pastetli

 

 

3. Pesto aus Resten

Ursprünglich war das mal eine cremige, dickflüssige Gemüsesuppe. Und wie sie da so etwas traurig im Kühlschrank stand und schon dachte, dass sie neuen Menüs weichen muss und irgendwann vergessen wird, habe ich sie gerettet und mit Pasta serviert. Absolut kindertauglich, egal um welche Art von Gemüsesuppe es sich handelt. Zumindest in den meisten Fällen. Denn letztendlich ist es jetzt einfach Pastasauce. Mit vielen Vitaminen.

 

Resteverwertung, Nudeln mit Suppe als Sauce

4. Green Curry

Ob mit Fleisch oder vegetarisch, so ein Curry haut mich immer um. Die Pasten sind ja immer ziemlich scharf, aber da kann mit Kokosmilch abmildern und dem eigenen Geschmack anpassen.

Ich greife mir hierfür gerne Thai-Auberginen, kleine Maiskölbchen, Okra. Frischer Koriander passt wunderbar dazu. Und auch ein süsses Mango-Chutney. Jetzt krieg ich grad Hunger.

 

 

Green Curry, Thai Curry

 

5. Oriental Wrap

Wenn die Kinder ein Menü wünschen, dann sind das eigentlich immer Fajitas. Hauptsache da wird was in einen Fladen eingewickelt. Damit mir bei den vielen Fajitas nicht das Gesicht einschläft, entmexikanisiere ich manchmal etwas und bringe eine neue Region ins Spiel.

Mit einer orientalischen Würzmischung kriegen Poulet oder Tofu einen neuen Twist. Rosinen (oder Cranberries oder Korinthen) geben einen fruchtig-süssen Touch. Und mit den rohen Kohlrabistreifen wird die Geschichte zudem schön knackig.

Und das Dressing aus Sesamöl, Soyasauce, Limettensaft, Knoblauch, Lauchzwiebeln und Ras el Hanout schmeckt himmlisch!

Also ICH würds mal ausprobieren.

 

 

Orientalischer Wrap

 

 

 

6. Schnelle Piadina

Auch ein Wrap eigentlich. Aber die italienische Variante. Die Piadina. Piadina-Fladen, die sind etwas grösser, kann man im Supermarkt kaufen, kann aber zur Not auch Fajita-Fladen nehmen. Beide werden in der Pfanne kurz angebraten (in einer Grillpfanne gibts noch schöne Streifchen dazu) bzw. gewärmt.

Wenns ganz schlicht sein und schnell gehen soll, dann fülle ich nur gerade mit Parmaschinken und Rucola. Gebe manchmal noch frische Parmesanscheiben dazu, oder Pecorino, vielleicht auch mal einen Klecks Crème Fraîche.

Hat man etwas mehr Zeit, dann lohnt sich auch die Zugabe von im Ofen gebackenen Auberginen, Zucchetti, Peperoni, oder auch in Öl eingelegte Tomaten oder Artischocken.. Vielleicht auch noch mit einer feinen Sauce angereichert…

 

 

Piadina

 

 

 

7. Club-Sandwich

Es heisst zwar Sandwich, für mich eine Art Synonym von „geht schnell“, aber es braucht hier etwas Zeit. AUSSER man arbeitet mit Resten. Oder hat schon was vorbereitet.

Das gibt es natürlich viele verschiedene Füllvarianten. Poulet ist oft drin. Geht aber auch mit Tofu. Oder nur Gemüse. Speck ist auch ein Klassiker. Viele servieren Cole Slaw dazu oder füllen auch gleich eine ganze Schicht damit. Ich habe hier in Butter und etwas Zucker angebratenen Chicorée verwendet. Aber es geht so vieles. Und danach ist man SO RICHTIG satt.

 

 

 

Clubsandwich

 

 

 

8. Riz Casimir

Wenn nicht die Fajitas gewünscht werden, dann das hier.

Für die ganz schnelle Variante nehmt ihr klein geschnittene Früchte aus der Dose – so ass ich das als Kind immer. Und ihr rührt Currypulver mit Milch an. Geht alles auch. Mit frischen (oder auch ganzen Dosen-) Früchten, die ihr entweder ohne nichts, oder mit etwas Butter oder Kokosöl anbratet, schmeckt der Klassiker aber schon noch ein Tick feiner. Und wenn ihr die Currysauce selber macht, was wirklich keine Sache ist, dann gibt es kein Halten mehr.

 

 

Riz Casimir

 

 

 

9. Penne an Kokos-Limetten-Sauce

Die Pasta-Notlösung. Die geht eigentlich mit Fertig-Tomatensauce. Aber mal ehrlich… Nein! Ich bin da ja sehr offen, wenn man nicht von A-Z alles selbst machen möchte, aber Pastasauce… supereinfach! Diese hier zum Beispiel. Mit Kokos-Limettengeschmack. Und Tiefkühlerbsen. Geht schnell, schmeckt lecker.

 

 

Penne mit Kokos-Limettensauce

 

 

 

10. Kunterbunte Salat-Bowl

Nachdem ich jetzt schon ein paar Kindervorlieben hier durchgekaut habe, kommt hier noch einer der liebsten Menüs meines Mannes. Der Bettina-Salat. Meine Freundin Bettina hat ihn erfunden. Deshalb nennen wir ihn so. In trendigeren Kreisen, kann man ihn aber auch Salat-Bowl nennen.

Diese Salat-Bowl besteht aus 7 Elementen:

  1. Gekochten Kartoffeln
  2. Halbierten Cherrytomaten
  3. Avocado
  4. Kichererbsen aus der Dose
  5. schwarzen Oliven
  6. Feta
  7. Rucola

Dazu gibts Olivenöl, Limettensaft, Kräuter und viel Liebe.

 

 

Salat Bowl

 

 

 

So. Damit solltet ihr gut gerüstet ins neue Jahr starten.

Ich wünsche euch allen einen schönen Endspurt und einen fantastischen Start ins neue Jahr.