Ein Klassiker. Leicht abgewandelt. Und Resten reingeschmuggelt.
Eine kalte Gazpacho gehört zu den wenigen Dingen, die man an richtig heissen Tagen mit Freude isst. Oder? Die klassische spanische Gemüsesuppe hat längst auch bei uns ihren festen Platz im Sommer gefunden. Frisch, leicht, voller Gemüse und wunderbar unkompliziert.
Traditionell wird Gazpacho aus rohen Tomaten, Peperoni, Gurken und etwas Brot zubereitet. Da manche die Schale von Peperoni nicht so gut vertragen, könnt ihr diese einfach mit dem Sparschäler entfernen. Ich habe die Peperoni für dieses Rezept allerdings im Ofen geröstet. So lange, bis die Schale ganz schwarz ist. Danach lässt sie sich beinahe von selbst ablösen. Noch einfacher geht es, wenn ihr die Peperoni nach dem Backen in einen Beutel legt und darin etwas abkühlen lasst.
Die Sache mit den Plastiksäcken: Sie sind im Haushalt manchmal schon sehr praktisch. Aber sie lassen sich auch prima auswaschen und mehrfach verwenden. Es braucht nicht jedes Mal einen neuen.
Unten findet ihr nun ein mehr oder weniger klassisches Gazpacho-Rezept. Was fehlt, ist das Brot, das normalerweise direkt mit dem Gemüse püriert wird. Ich mag es lieber separat als geröstetes, knuspriges Brot dazu. Wenn ihr mögt, könnt ihr aber problemlos ein paar Scheiben mitpürieren und die Gazpacho so etwas sämiger machen.
Nun habe ich noch einen besonderen Tipp für euch:
Ich habe am Vortag eine Panzanella gemacht, den italienischen Brotsalat mit Tomaten und geröstetem Brot. Da noch einiges übrig blieb, habe ich die Reste zusammen mit etwas Gemüsebouillon püriert und daraus eine Freestyle-Gazpacho gezaubert. Und das kam überraschend gut. Das Brot ist bereits drin, die Tomaten ebenfalls und die Aromen haben über Nacht sogar noch etwas Zeit gehabt, sich zu entfalten. Fast wie eine klassische Gazpacho. Falls die Menge knapp wird, könnt ihr einfach noch ein paar zusätzliche Tomaten dazugeben.
Also: Da wir im Sommer ja ohnehin nicht besonders motiviert sind, stundenlang in der Küche zu stehen, macht doch einfach eine grosse Portion Panzanella und püriert die Reste am nächsten Tag zusammen mit etwas Bouillon zu einer kalten Tomatensuppe. In eine Flasche füllen, kühl stellen und fertig ist das Mittagessen.
Einmal kochen, zweimal essen. Yay!
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Gazpacho Rezept
Gazpacho Rezept
Zutaten
- 4-5 reife Tomaten
- 2 Peperoni, gebacken
- 1 Zwiebel, grob geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, gepresst
- 4-5 dl Gemüsebouillon (allenfalls glutenfrei)
- 2 EL Olivenöl
- 1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
- Salz & Pfeffer
- 1/2 Zitrone (Saft)
- 1/2 Bund glattblättrige Petersilie, grob gehackt Garnitur
Anleitungen
- VORBEREITUNG: Peperoni halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten im Ofen bei 250 Grad (Grillstufe) ca. 25 Minuten backen bis die Schale schwarz ist. Kurz abkühlen lassen (1-2 Minuten) und dann in einem verschlossen Plastikbeutel ganz abkühlen lassen (dadurch lässt sich die Schale supereinfach und schnell entfernen).
- Alle Zutaten in einen Mixer geben und solange mixen bis die Konsistenz den eigenen Wünschen entspricht. Mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie garnieren. Mindestens 2 Stunden kühl stellen. Mit Röstbrot servieren.
- DIE SUPPE KANN AM VORTAG ZUBEREITET UND IM KÜHLSCHRANK GELAGERT WERDEN.











2 Kommentare
Das sieht echt lecker aus. Danke für die Tipps!
Sehr gerne, liebe Sandra. Herzlich, Nadja